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Solar modules & Solar panels

Hier bieten wir Ihnen hochwertige Solarmodule in flexibler und starrer Ausführung an.


Was ist beim Kauf von Solarmodulen zu beachten?

Wirkungsgrad - so unterscheiden sich Solarmodule in der Leistung

Die Leistung von Solarmodulen hängt von mehreren Faktoren ab. Neben der Intensität der Sonneneinstrahlung sind die Art der Aufstellung und der Ausrichtung entscheidend für den Ertrag. Auch Verschattungen durch andere Gebäude oder Baumbestand kann den Wirkungsgrad schmälern. Dieser Punkt wird oft unterschätzt, denn selbst kleine abgeschattete Bereiche auf einer Solaranlage können ohne Einsatz eines Leistungsoptimierers die Stromernte deutlich beeinträchtigen. Der Leistungsoptimierer ist ein Steuergerät für eine Solaranlage und kann die Performance immer dann verbessern, wenn sich Abschattungen nicht vermeiden lassen oder wenn Module unterschiedlicher Leistungsklassen zusammengeschaltet werden.

Für den Aufbau einer Solaranlage stehen zwei Bauarten von Solarmodulen zur Verfügung: Monokristalline Solarmodule und polykristalline Solarmodule. Der Unterschied liegt im Wirkungsgrad und im Preis. Die monokristalline Solarzelle ist gleichmäßig angeordnet und besitzen mit allen anderen Solarzellen im Solarmodul dieselbe Ausrichtung - dies macht mononkristalline Solarmodule besonders effektiv. Der erhöhte Produktionsaufwand bildet sich in einem höheren Preis im Vergleich zu polykristallinen Solarmodulen ab. Die polykristalline Solarzelle ist ungeordnet und der Wirkungsgrad polykristalliner Solarmodule ist schlechter als eines Solarmoduls, in der die monokristalline Solarzelle für effiziente Ströme im Modul sorgt. Das technologisch aufwändigere Verfahren zur Herstellung monokristalliner Solarmodule bildet sich auch im Anschaffungspreis ab.

Durch Effizienzsteigerungen in der Produktion von Solarmodulen ist der Preisunterschied zwischen monokristallinen und polykristallinen Solarmodulen geschrumpft, daher werden heutzutage überwiegend die monokristallinen Solarmodule mit dem besseren Wirkungsgrad verkauft. Auch in Punkten wie Haltbarkeit und Wartung gibt es kaum noch Unterschiede zwischen den beiden Varianten, so dass sich viele Käufer für die Anschaffung monokristalliner Solarmodule entscheiden. Zu bedenken ist auch, dass den Solarmodulen von allen Komponenten einer Solaranlage die wichtigste Bedeutung zukommt, da ihre Qualität entscheidend für den Ertrag ist. Die Solarzellen in den Solarmodulen wandeln direktes und diffuses Licht in Strom um - je effizienter die Module arbeiten, desto schneller amortisiert sich die Solaranlage und wirft Gewinne ab.









Zertifizierung schafft Sicherheit - auch bei Solarmodulen

Mit zertifizierten Solarmodulen gehen Anwender sicher, hochwertige Einheiten zu erwerben, die eine nachhaltige und über viele Jahre konsistente Stromausbeute versprechen. Diverse Prüfinstitute bieten Zertifizierungen für Solarmodule an. Die Zertifikate gewährleisten dem Käufer die Einhaltung von Standards nach nationalen und internationalen Normen. Die Solarmodule müssen im Prüfverfahren Belastungs- und Stresszustände überstehen, die einen jahrelangen Außeneinsatz simulieren. Im Rahmen der Zertifizierung wird auch der Leistungs- und Energieertrag ermittelt. Weitere Tests umfassen eine Isolationsprüfung und die Tendenz des Materials zur Entwicklung von Mikro-Rissen. Ein weiterer Punkt betrifft die im Laufe der Jahre zu erwartenden Leistungseinbußen, die durch Lichteinstrahlung und elektrische Ströme verursacht werden. Solarmodule sind ganzjährig im Einsatz und müssen wechselnden klimatischen Bedingungen standhalten. Der Einfluss von Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Hagel, Blitzschlag und Schneelast auf ein Solarmodul wird im Langzzeittest ermittelt. Für die Indachmontage und Fassadenintegration bei PV-Hausanlagen vorgesehene Solarmodule werden nur zertifiziert, wenn die Installation keine erhöhten Risiken für ein Objekt erwarten lässt.

Aufbau von Solarmodulen

Solarmodule setzen sich aus sieben Komponenten zusammen:

  1. Solarzellen
  2. Verglasung.
  3. Aluminiumrahmen
  4. Einkapselungsfolie
  5. Rückseitenfolie
  6. Anschlussfolie
  7. Steckverbindungen

1. Solarzellen

Mehrere Solarzellen sind zu einem Solarmodul zusammengeschlossen und erzeugen aus einfallendem Sonnenlicht Gleichstrom. Die meisten der für Privathäuser verwendeten Solarmodule setzen sich aus 60 in Reihe geschalteten Photovoltaikzellen zusammen. Je nach Zellentyp wird eine Spannung zwischen 30 und 40 Volt erzeugt. Die elektrischen Kontakte, die alle Solarzellen im Solarmodul miteinander verbinden, tragen die Bezeichnung Busbar und stellen den Stromkreis im Solarmodul her.

2. Verglasung

Zum Schutz vor Wetterunbilden und anderen mechanischen Einwirkungen haben Solarmodule eine Abdeckung aus gehärtetem Glas. Das hochfeste und temperaturstabile Glas hat eine Stärke von drei bis vier Millimetern und hält auch hohen mechanischen Belastungen stand. Das ist dafür ausgelegt, auch heftigem Hagelschlag und hohen Schneelasten zu widerstehen. Mit doppelt verglasten Solarmodulen lässt sich durch Verwendung einer rückseitigen Glasscheibe anstelle einer Rückseitenfolie auf beiden Seiten Strom ernten. Interessant sind die innovativen bifazialen Module bei steilem Anstellwinkel und für vertikal aufgestellte Solarmodulen auf Freiflächenanlagen.

3. Aluminiumrahmen

Ein stabiler Aluminiumrahmen schließt das Solarmodul zu den Kanten ab. Bei präziser Anfertigung hält der Rahmen das Solarmodul fest in Position und trägt zum äußeren Schutz entscheidend bei. Die leichten, aber steifen Aluminiumprofile reduzieren die Dachlast und halten hohen Kräften stand.

4. Einkapselungsfolie

Die Einkapselungsfolie aus Ethylen-Vinyl-Acetat laminiert und verkapselt die Solarzellen von beiden Seiten. Durch die hohe Transparenz und lange Haltbarkeit des Materials sind keine negativen Auswirkungen auf den Ertrag der Solarmodule zu befürchten. Die Folie ist zudem temperaturbeständig und unempfindlich gegen Feuchtigkeit. Gleichzeitig dämpft die Einkapselungsfolie Vibrationen und Stöße ab, die auf das Solarmodul während des Transports oder bei der Montage einwirken können.

5. Rückseitenfolie

Bei konventionellen und nicht beidseitig verglasten Solarmodulen deckt eine Rückseitenfolie das Solarmodul nach unten ab. Die Folie dient weiterhin als Feuchtigkeitsbarriere und elektrische Isolierung. Als Material für die Rückseitenfolie kommen Kunststoffe zum Einsatz, die mit thermischer Stabilität und hoher UV-Beständigkeit punkten.

6. Anschlussdose

Die Anschlussdose ist ein wetterfestes Gehäuse auf der Rückseite eines Solarmoduls. Sie verbindet die Module elektrisch untereinander und dient der Befestigung der hierzu verwendeten Kabel. Die Abdeckung der Anschlussdose kann für Wartungszwecke entfernt werden. Neueren Solarmodule mit langlebig und robust ausgelegten Einheiten fehlt auf Grund der hohen Zuverlässigkeit oft die Wartungsklappe.

7. Steckverbindungen

Solarmodule sind mit witterungsbeständigen Steckern und Buchsen ausgestattet. Standard für Solaranlagen am privaten Haus sind MC4-Stecker. Die Bezeichnung MC4 steht für Multikontaktstecker mit 4 mm Durchmesser. Die Steckverbindung ist robust ausgelegt und UV-beständig. Für den Anschluss wird eine spezielle Crimpzange verwendet.

Wo werden Solarmodule verwendet?

Solarmodule für die PV-Hausanlage

Solarmodule sind eine effektive und erschwingliche Möglichkeit, die Energie der Sonne für die Stromversorgung zu nutzen. Die bekannteste Verwendung ist die auf dem Hausdach installierte Solaranlage. Solarmodule lassen sich aber nicht nur auf Schrägdach und Flachdach betreiben, sondern auch in Hausfassaden integrieren und als Freiflächenanlage installieren. Geht es um eine PV-Hausanlagen und das Einspeisen von regenerativ erzeugtem Strom in das Stromnetz, kommen fast durchgängig monokristalline und polykristalline Solarmodule zum Einsatz. Lange Lebensdauer, hohe Robustheit und langjährige Erfahrungen mit diesen Modulen machen kristalline Solarmodule so beliebt. Trotz sinkender Einspeisevergütung amortisieren Solaranlagen nach wie vor und haben ihre Anschaffungskosten in vielen Fällen schon nach zehn Jahren eingespielt.

Solarmodule für Balkon und Terrasse

Doch auch für den heimischen Balkon sind Solarmodule mittlerweile eine attraktive Option, um Energieautonomie herzustellen und Stromkosten zu senken. Für Mieter und Besitzer einer Eigentumswohnung bieten sich Stecker-Solargeräte an, um mit dem Solarmodul auf dem Balkon oder der Terrasse Strom zu ernten. Beim Stecker-Solargerät handelt es sich um ein Solarmodul mit integriertem Wechselrichter. Ein solches Modul hat typischerweise eine Nennleistung von 300 Watt und wiegt etwa 20 kg. Der Anwender kann das Modul der Balkonbrüstung installieren und mit der nächsten Steckdose verbinden. Ein zwischengeschaltetes Messgerät zeigt den eingespeisten Strom an. Ein Solarmodul auf Balkon oder Terrasse sollte möglichst nach Süden weisen, doch lassen sich auch mit nach Westen und Osten gerichteten Solarmodulen anständige Erträge erzielen. Vor der Montage sind Vermieter oder Eigentümergemeinschaft zu kontaktieren. Auch der Netzbetreiber ist zu informieren, um die Mini-Solaranlage anzumelden und die Einspeisung auf technische Realisierbarkeit zu prüfen.

Solarmodule für das Camping

Ein Solarmodul für Camping/Wohnmobil hilft dabei, Wohnwagen, Yacht oder Segelboot mit Strom zu versorgen. Mit dem eigenen portablen Solargenerator gehen Camper sicher, günstigen Strom für Handy, Kühlbox und TV zu haben. Diese Module stehen in unterschiedlichen Bauarten zur Verfügung. Faltbare Solarmodule sind auf einem Vlies einem anderen flexiblen Material angebracht. Der Vorteil der faltbaren Solarmodule: Sie lassen sich platzsparend zusammenfalten und auch in kleinen Kastenwagen und Wohnwagen verstauen. Selbst im Kombi findet sich Raum für das faltbare Solarmodul - damit kommt es auch für das Camping mit Bodenzelt und Dachzelt in Frage. Durch die mobile und schnelle Art der Anwendung haben faltbare Solarmodule schon viele Anhänger gefunden. Das Panel wird einfach ausgelegt und über die Autosteckdose angeschlossen. Alternativ lässt sich mit dem Solarmodul auch eine mitgeführte separate AGM-Batterie oder Solarbatterie speisen. Auch für Wochenendhaus und Gartenlaube bietet sich die mobile Art der Stromerzeugung an. Viele der mobilen solaren Stromerzeuger sind auch mit Laderegler und USB-Anschlüssen ausgestattet. Eine Alternative zur faltbaren mobilen Solaranlage ist der Solarkoffer mit Solarmodul Camping/Wohnmobil. In einem Solarkoffer sind neben dem Solarmodul alle Teile zur Errichtung einer mobilen Solaranlage enthalten.

Welche Unterschiede gibt es bei Solarmodulen?

Um bei einer Solaranlage einen optimalen Ertrag sicherzustellen, sollten die ausgewählten Solarmodule auf den Einsatzzweck abgestimmt sein. Die Entscheidung für polykristalline oder monokristalline Solarmodule ist angesichts der Vorzüge der monokristallinen Module oft schnell getroffen. Es gibt jedoch weitere Faktoren, die beim Kauf eine Rolle spielen. Hierzu zählen:

  • Standort der Anlage
  • Absolute Anlagengröße
  • Himmelsrichtung
  • Blitzschutz
  • Verschattungen
  • Verwinkelte Aufstellflächen
  • Abstände der Solarmodule untereinander

All diese Aspekte beeinflussen den Ertrag der Solaranlage, daher ist auch bei der Auswahl der Solarmodule auf eine adäquate Produktwahl zu achten. So ist bei einer im Norden Deutschlands errichteten Anlage unabhängig von der Ausrichtung der Solarmodule mit weniger direkten Sonnenlichtstunden, dafür mit einem höheren Anteil an Diffuslicht zu rechnen. Hier wäre zu prüfen, welche Solarmodule auch bei diffusen Lichtverhältnissen noch eine gute Stromernte einfahren. Ähnliches gilt für Verschattungen, die öfter vorkommen als gedacht. Schon ein Schatten durch den Hauskamin oder einen nahestehenden Baum kann zu Einbußen im Ertrag führen. Hier sollten Hausbesitzer auf eine homogene Ausstattung der Solaranlage mit Solarmodulen gleichen Typs achten, um zusammen mit einem Leistungsoptimierer die beste Performance zu erhalten.

Indach-Solaranlagen wirken besonders elegant, bringen aber für die verwendeten Solarmodule andere Herausforderungen mit sich. Die Hinterlüftung, die bei aufgeständerten Solarmodulen automatisch besteht, ist bei Indach-Anlagen nicht zu vernachlässigen. Dies schränkt die Wahl der Solarmodule auf für diese Montage geeignete Module ein. Auch die Optik spielt bei Indach-Anlagen eine größere Rolle als bei aufgeständerten Solaranlagen, daher sollte auf eine farbliche Harmonie der Solarmodule mit der Bedachung geachtet werden.

Bei der Auswahl von Solarmodulen für ein Flachdach ist daran zu denken, dass die Abstände zwischen den Solarmodulen etwa doppelt so groß sind wie bei einem Schrägdach mit 30 Grad Neigung. Die größeren Abstände - und damit der größere Flächenverbrauch - ergeben sich aus der Notwendigkeit, gegenseitige Abschattungen der Solarmodule zu vermeiden. Bei der Konzipierung ist auch die Blitzschutzanlage zu berücksichtigen, die auf einem Flachdach mehr Platz einnimmt als auf einem Schrägdach.

Wie finde ich das richtige Solarmodul?

Vor dem Kauf einer Solaranlage sollten sich Hausbesitzer mit den Unterschieden zwischen den einzelnen Solarmodulen vertraut machen. Nur wer sich mit den Grundzügen der Technik im Bereich Solaranlage auskennt, kann eine informierte Entscheidung treffen. Keine Angst - hierzu ist kein Studium der Solartechnik oder der Elektrotechnik notwendig. Gern beraten wir Sie vor dem Kauf dazu, welche Solarmodule für Ihr Vorhaben in Frage kommen und wie Sie die Auswahl sinnvoll eingrenzen können. Eine Solaranlage ist eine langfristige Entscheidung - für hochwertige kristalline Solarmodule ist eine Laufzeit von 20 bis 30 Jahren anzunehmen. Daher sollte die Entscheidung für oder gegen ein Solarmodul gut überlegt werden und auf Grund einer fundierten Beratung durch einen Fachbetrieb getroffen werden.

Regenerative Energie nach Maß

Solarmodule sind die wesentlichen Bausteine einer Solaranlage und bestimmen zum großen Teil den Output der Anlage - und das über viele Jahre hinweg. Gleichzeitig ist eine Solaranlage ein Investment, dass sich rechnet und Rendite abwirft. Doch auch abseits aller Rentabilitätsüberlegungen ist Ihre Solaranlage zu wichtig, um sie mit mehr oder weniger beliebig ausgewählten Solarmodulen zu auszustatten. Als besonders nachhaltige Energieform trägt Ihre Solaranlage einen wichtigen Teil dazu bei, den Anteil regenerativer Energie am Energiemix zu steigern und die Umwelt von fossilen Energieträgern zu entlasten. Mit unpassenden Solarmodulen oder Modulen in schlechter Verarbeitungsqualität schmälern Sie daher nicht nur den zu erwartenden Ertrag, sondern müssen sich möglicherweise schon nach wenigen Jahren mit dem Austausch von Komponenten befassen.

Lassen Sie sich von Solar-Experten beraten!

Wir beraten Sie gern und untersuchen mit Ihnen gemeinsam, welche Module sich für Ihr Solarprojekt am besten eignet. Nach unserer Erfahrung gleicht kein solares Projekt einem anderen - auch wenn es auf den ersten Blick den Anschein haben mag. Es sind oft die Details, die zu beachten sind und auch bei der Auswahl der Solarmodule eine entscheidende Rolle spielen. Legen Sie uns gern Ihr Konzept vor, damit wir Ihr Projekt gemeinsam optimieren und zum Erfolg führen können. Mit uns statten Sie Ihre Solaranlage mit Solarmodulen zu einem vorteilhaften Preis-Leistungs-Verhältnis aus, ohne Kompromisse in Qualität, Wirkungsgrad und Beständigkeit hinnehmen zu müssen. Rufen Sie uns an oder mailen Sie uns - wir freuen uns auf Sie!

Hier können Sie uns gerne kontaktieren

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