Camper / Mover

Hier finden Sie die passende Wohnmobilbatterie, damit Ihre Abenteuer nicht zum Ärgernis wird.

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AIRBATT XLpower BT-100 12 V 100 Ah... Top

Alles, was man über Wohnmobilbatterien wissen muss

Das Reisen mit dem Wohnmobil oder Caravan steht wie kaum eine andere Reisemöglichkeit für Individualität, Unabhängigkeit und nahezu grenzenloser Freiheit in Verbindung mit unvergesslichen Naturerlebnissen. Sei es der „normale“ Urlaub, in dem man verschiedene Ausflüge plant und dem Müßiggang frönt, oder der Aktivurlaub, den der Outdoor-Sportler mit seinem mobilen Zuhause verbringen möchte, das nach der Ausübung seines Hobbys auf ihn wartet – ein Wohnmobil oder Caravan ist für alle diese Einsatzmöglichkeiten die richtige Wahl. So schön es auch ist, den stressigen Alltag hinter sich zu lassen und einfach mal davonzufahren – auf Komfort möchte man nur ungern verzichten. Die vielen elektrischen Begleiter des Alltags wie Kaffeemaschine, Kühlschrank, TV/SAT, Laptop usw. möchte man gerne auch unterwegs möglichst uneingeschränkt nutzen können. Dazu kommen Warmwasserbereitung, Toaster, Föhn, Standheizung und weitere Haushaltsgeräte des täglichen Gebrauchs. Und der Akku des E-Bikes soll am Ende des Tagesausflugs auch wieder aufgeladen werden können.

Damit die Auszeit nicht zum Ärgernis wird, übernimmt die Bordbatterie die autarke Stromversorgung für diese Verbraucher. Es versteht sich von selbst, dass die Bordbatterie langlebig sein sollte und genügend Kapazität (Ah) haben muss, um die zum Teil großen Verbraucher zuverlässig mit Strom zu versorgen. Es muss aber auch darauf hingewiesen werden, dass kleine Verbraucher in der Regel weniger das Problem sind, während große Verbraucher jedoch nur kurz betrieben werden können (und sollten). Dies liegt daran, dass der Batteriekapazität Grenzen gesetzt sind. Wichtig ist es daher, vor dem Kauf einer Versorgungsbatterie für das Wohnmobil oder den Caravan den ungefähren Strombedarf zu berechnen: Man teilt die Leistung des Verbrauchers durch 10, dann erhält man in etwa die Strommenge, die der Batterie pro Stunde entnommen wird. Beispiel: Ein Föhn von 1.000 Watt zieht ca. 100 Ampere stündlich von der Batterie; ein TV mit 50 Watt nur 5 Ampere pro Stunde. Einen Föhn benutzt man allerdings nur einige Minuten; ein TV, wie hier im Beispiel genannt, würde nach 4 Stunden etwa 20 Ah (4h x 5A) einer Batterie entnommen haben. Das heißt also, je größer die Batteriekapazität ist, desto länger kann Strom entnommen werden. Es liegt in der Natur der Dinge, dass Versorgungsbatterien daher eine hohe Zyklenfestigkeit aufweisen sollten, da sie vielen Entladungen (auch Tiefentladungen) und Wiederaufladungen standhalten müssen. Dafür gibt es spezielle Deep-cycle-Batterien, denen man 70-80% ihrer Leistung entnehmen kann.

Damit nun alle Verbraucher, die wir zu Hause an der 230-V-Steckdose (Wechselstrom) angeschlossen haben, auch mit der 12-V-Spannung (Gleichstrom) der Versorgungsbatterie betrieben werden können, gibt es sogenannte Wechselrichter, die den Gleichstrom in Wechselstrom umwandeln. Absolut empfehlenswert sind reine Sinus-Wechselrichter, da nur mit diesen z. B. ein Kaffeeautomat betrieben und ein störungsfreies TV-Bild widergegeben werden kann. Die Leistung des Wechselrichters richtet sich immer nach dem, was im Wohnmobil betrieben werden soll. 600 Watt-Wechselrichter sind z. B. ausreichend für TV/SAT und Ladegeräte für Handy/Laptop. Kommen (auch kurzzeitig) Verbraucher bis oder über 1.000 Watt zum Einsatz, wie z. B. Föhn, Kaffeemaschine usw., sollten Sie zu einem 1.200 Watt oder 1.700 Watt-Wechselrichter greifen. Gerne beraten wir Sie auch hierzu.

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AGM-Technologie fürs Wohnmobil

Die AGM-Technologie (Absorbent Glass Mat) bindet den Elektrolyt in einem Glasfaservlies. Batterien dieses Typs sind auslaufsicher, rüttelfest, wartungsfrei und zyklisch gut belastbar. Wartungsfrei heißt, dass aufgrund von Gasrekombination ein Nachfüllen mit destilliertem Wasser nicht nötig ist. Die Selbstentladung ist extrem gering. AGM-Batterien gibt es in Gitterplatten- oder Rundzellentechnologie. Die Rundzellen bewirken eine kompaktere Bauform und höhere Leistung. Im Gegensatz zu Gel-Batterien ist der Innenwiderstand der AGM-Batterien aufgrund des Vlieses und der festen Verpressung der gewickelten Gitter geringer, so dass mit höheren Ladeströmen auch bei kälteren Außentemperaturen (z. B. Winter-Camping) und somit schneller geladen werden kann. Außerdem besitzen AGM-Batterien im Vergleich zu Gel-Batterien eine etwas höhere Speicherkapazität bei gleichen Platzverhältnissen.

In unserem Shop finden Sie die Produktreihen Active-Power AGM und AGM-Power von intAct und Yellowtop von Optima, die hauptsächlich als Versorgungsbatterien konzipiert wurden. Auch Dual-Purpose-Batterien (für Starten und Versorgung) finden Sie in unserem Sortiment sowie Allrounder, die für Starten, Antrieb und Versorgung geeignet sind (Batterien von Odyssey).

GEL-Technologie fürs Wohnmobil

Wer die Wahl hat, hat die Qual! Bei einer Gel-Batterie ist der Elektrolyt mit Kieselsäure gebunden und hat dadurch eine gelartige Konsistenz. Auch dieser Batterietyp ist auslaufsicher, wartungsfrei aufgrund von Gasrekombination, rüttelfest und zyklisch gut belastbar. Wie bei AGM-Batterien ist die Selbstentladung bei Gel-Batterien gering. Gel-Batterien haben sich bereits über Jahre bewährt; dieser Batterietyp wird in vielen Reisemobilen als Standard ab Werk verbaut. Die gängigste Gel-Batterie für Wohnmobile hat eine Kapazität von 80 Ah.

In unserem Shop bieten wir Ihnen Gel-Batterien in verschiedenen Spannungen (4V, 6V und 12V) für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke an. Werfen Sie einen Blick in die Produktreihe Active-Power GEL oder GEL-Power.

Die Firma Exide (früher Sonnenschein) hat die ursprüngliche Gel-Batterie entwickelt. Wir führen von Exide die Produktreihe Equipment GEL, die in 6V und 12V verfügbar ist. Wir möchten hier noch einmal darauf hinweisen, dass es für beide Batterietypen – AGM und GEL – äußerst wichtig ist, dass sie mit der richtigen Ladekennlinie geladen werden. Ausfall und Kapazitätsverlust sind oftmals auf Ladefehler zurückzuführen.

Lithium-Ionen-Technik fürs Wohnmobil

Lithium-Batterien in LiFePO4-Technologie sind der modernste Batterietyp unter den Versorgungsbatterien für Wohnmobile (und Boote). Das Problem der Sulfatierung besteht nicht für diesen Batterietyp; die Speicherkapazität ist verglichen mit AGM- oder GEL-Batterien gleicher Größe höher. Sie weisen zudem ein geringeres Gewicht und eine sehr hohe Zyklenfestigkeit (mehrere tausend Zyklen sind möglich) auf; die Selbstentladung ist gering und sie vertragen hohe Ladeströme. Batterien in LiFePO4-Technik sind mit einem „Batterie Management System“ (BMS) ausgestattet. Dieses steuert und überwacht die Zellen der Batterie und sorgt für das Abschalten der Batterie, bevor sie von den angeschlossenen Verbrauchern tiefentladen wird. Das BMS schützt die Batterie auch vor Überspannung und trennt die Batterie von den Verbrauchern bzw. dem Ladegerät, wenn die Temperatur zu hoch wird oder ein Kurzschluss entsteht. In der Kategorie Lithium-Batterien in LiFePO4-Ausführung empfehlen wir die Produktreihe XLpower des Herstellers AIRBATT.

Auch LiFePO4-Batterien sollten – wie AGM, GEL oder Nasssäure – mit der richtigen Kennlinie geladen werden, um sie nicht zu schädigen. Die Lichtmaschine des Fahrzeugs kann eine Vollladung meist nicht leisten.

LiFePO4-Batterien sind in der Lage, größere Wechselrichter zu betreiben und können durch Solaranlagen, die auf Lithium-Betrieb eingestellt werden können, wieder aufgeladen werden. Wir als Ihr kompetenter Partner in Sachen Solar beraten Sie hierzu auch gerne persönlich.

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Eine klassische Nass-Säure-Batterie fürs Wohnmobil?

Im Gegensatz zu GEL- oder AGM-Batterien müssen die klassischen Nassbatterien regelmäßig auf ihren Flüssigkeitsstand kontrolliert und ggf. mit destilliertem Wasser aufgefüllt werden. Ansonsten wäre Kapazitätsverlust bis hin zum Totalausfall die Folge. Die Entgasung der Batterie kann mit einem Schlauch nach außen abgeleitet werden. Sie sind ein perfekter Stromlieferant für Verbraucher mit geringem Stromverbrauch und als kleiner bis mittlerer Zwischenspeicher für Solarenergie geeignet. Nass-Säure-Batterien eignen sich dann für einen Einsatz, wenn die Entladetiefe bei weitem nicht ausgereizt wird. Erfahrungsgemäß steigt aber eher der Stromverbrauch in Wohnmobilen und damit die Belastung für die Bordbatterien, so dass dann eher auf andere Technologien umgestiegen werden muss. Wer mit geringem Stromverbrauch auskommt, dem empfehlen wir die wartungsarmen und zuverlässigen Batterien der Serie Solar-Power von intAct oder Deep-Cycle von Trojan.

Welche Versorgungsbatterie ist die richtige?

Zur Beantwortung der Frage, welche die beste Batterie für mein Wohnmobil ist, muss zunächst geklärt werden, welchem Einsatzzweck sie dienen soll. Batterien, die dem Anlasser kurzzeitig hohe Ströme zur Verfügung stellen und danach zusammen mit dem Generator als Leistungspuffer dienen sollen, fallen unter die Kategorie Starterbatterien. Es ist nicht empfehlenswert, reine Starterbatterien für die Bordversorgung einzusetzen, da sie für zyklische Belastungen nicht geeignet sind und schnell an Kapazität verlieren. Als Bordbatterien bzw. Versorgungsbatterien eignen sich nur diejenigen, die gerade für den zyklischen Einsatz konzipiert sind, da nur diese eine gute Spannungsstabilität über einen langen Zeitraum und eine gewisse Zyklenfestigkeit verbunden mit niedriger Selbstentladung bieten. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist der Bleigehalt der AGM-, Gel- oder Nassbatterien: Je höher der Bleigehalt, desto besser laufen die chemischen Prozesse innerhalb der Batterien ab und umso leistungsfähiger sind sie.

Trotzdem muss man sich bewusst sein, dass jede zyklische Belastung zu Verschleiß führt. Dieser ist umso größer, je tiefer der Zyklus ausfällt. Um die Lebensdauer der Batterie so lange wie möglich zu erhalten, gilt folgendes: Generell sollten Batterien nicht in teilgeladenem Zustand – und schon gar nicht in entladenem Zustand – stehen gelassen werden. Man würde sonst einer Sulfatierung Tür und Tor öffnen. Bleisulfatkristalle schränken das Wiederaufladen der Batterie fortschreitend ein. Daher sollten Batterien immer in regelmäßigen Abständen mit einem geeigneten Ladegerät vollgeladen werden. Den besten Schutz vor Sulfatierung bietet das regelmäßige Aufladen mit Ladegeräten mit temperaturgeführter IUOU-Kennlinie: Diese Geräte arbeiten mit vollem Ladestrom bis zum Gasungspunkt, stabilisieren dann die Spannung und reduzieren den Ladestrom, bis die Vollladung erreicht ist. Danach wird auf eine schonende Erhaltungsladung umgeschaltet. Auch wenn bei manchen AGM- und Gelbatterien die Ladeschlussspannungen fast identisch sind, sollte nicht einfach die gleiche Kennlinie benutzt werden, da sich die Erhaltungsladungen und die Zeitdauer der Ladeschlussphase unterscheiden. Diese ist bei GEL-Batterien länger als bei AGM-Batterien und hat vor allem dann negative Auswirkungen, wenn die Umgebungstemperatur bzw. die Temperatur in der Batterie über 25° C liegt. Der Temperatursensor trennt dann das Ladegerät von der Batterie. Ladegeräte mit temperaturgeführter IUOU-Kennlinie sorgen dafür, dass optimal geladen wird und GEL-Batterien lange genug, AGM-Batterien jedoch nicht zu lange mit hoher Schlussspannung geladen werden und womöglich austrocknen.

Nützliche Einrichtungen, die den Ladezustand der Batterie anzeigen sind z.B. BMS (Batteriemanagementsystem, bei Lithiumbatterien) oder sog. Battery-Guards (verfügbar für andere Technologien), die Sie auch in unserem Produktangebot finden. Eine große Auswahl an Ladegeräten finden Sie in unserem Shop

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Reihen und Parallelschaltung im Wohnmobil

Vorab gesagt: Vermeiden Sie eine Serien- oder Parallelschaltung von Batterien. Besser ist es wenn Sie eine große Batterie verwenden. Sollte dies nicht möglich sein, bitte beachten Sie folgende Punkte: Egal, welches Grundfahrgestell Sie haben: Wenn Sie planen, eine zweite Batterie zur Kapazitätserweiterung einzubauen (oder generell mehrere Bordbatterien zusammenschalten möchten), müssen Sie für den Wechsel bzw. Einbau und Ausbau der Batterie zunächst die Herstellervorschriften des Handbuchs beachten. Weiterhin ist zu beachten, dass nur Batterien mit gleichem Innenwiderstand (also in etwa die gleiche Speicherkapazität in Ah) und gleichem Alter zusammengeschaltet werden dürfen. Desweiteren dürfen nur Batterien gleichen Typs im Bordnetz verschaltet werden (GEL/GEL, AGM/AGM, Nass/Nass). Einzige Ausnahme ist die Verbindung der Starterbatterie (Nasssäure) zur Bordbatterie (GEL oder AGM) während der Fahrt, weil es sich hier nur um einen Ladevorgang handelt, bei dem sich die Batterien nicht gegenseitig negativ beeinflussen.

Bei der Verschaltung von zwei Batterien ist unbedingt darauf zu achten das Sie einen ausreichenden Querschnitt der Verkabelung verwenden. Auch sollte eine Verschaltung von Batterien nur durch Fachpersonal erfolgen!

Reihenschaltung von Batterien

Eine Reihenschaltung von zwei Batterien ermöglicht es auf eine höhere Spannung zu kommen. Die Kapazität der beiden Batterien bleibt gleich. Wir nehmen als Beispiel zwei Exide ES900 Gel Batterien (12V 80AH) und schalten diese in Reihe indem wir den Plus Pol (+) von Batterie 1 und den Minus Pol (-) von Batterie 2 verbinden. Als Resultat bekommen wir eine Spannung von 24V und eine Kapazität von 80AH.

Parallelschaltung von Batterien

Bei einer Parallelschaltung von zwei Batterien erhöht sich die gesamt Kapazität des Systems und die Spannung bleibt gleich. Auch hier nehmen wir als Beispiel zwei Exide ES900 Gel Batterien (12V 80AH) und schalten diese parallel, indem wir den Pluspol (+) von Batterie 1 mit den Pluspol (+) von Batterie 2 verbinden. Das gleiche wird mit dem Minuspol (-) von Batterie 1 und dem Minuspol (-) von Batterie 2 gemacht. Als Resultat bekommen wir ein Spannung von 12V und eine Kapazität von 160AH.

Weitere Erläuterungen zur Lade-Problematik

Die serienmäßig verbaute Ladetechnik in Reisemobilen ist oft ungenügend. Die Ladegeräte sind meist zu schwach, um die Bordbatterie während der Fahrt vollständig aufzuladen. Hinzu kommen bei Fahrzeugen neuerer Bauart (Euro 6 oder auch Euro 5) die sogenannten intelligenten Lichtmaschinen, die sich am Ladezustand der Starterbatterie orientieren, und ihren Dienst einstellen, sobald die Starterbatterie ausreichend geladen ist. Die Bordbatterie wird dabei außer Acht gelassen. Aber auch wenn keine intelligente Lichtmaschine verbaut ist, schafft es die „normale“ Lichtmaschine meist nicht, die Bordbatterie optimal aufzuladen, weil Starter- und Bordbatterien parallel geladen werden; es sind also keine getrennten Ladekreise. So bekommt die Lichtmaschine sehr wohl die Meldung „Laden“, aber aufgrund der unterschiedlichen Entlade-Zustände (die Bordbatterie ist i.d.R. tiefer entladen als die Starterbatterie) verhindert die Starterbatterie hohe Ladeströme, die die Bordbatterie aber benötigen würde.

Begründet ist diese Problematik in der Produktion der Reisemobile: Der Aufbauhersteller bestellt ein Grundfahrgestell, das auf den aktuellen Transportermodellen von Ford Transit, Fiat Ducato, Mercedes Sprinter oder VW basiert. Diese sind in ihrer Basiselektronik auf das Laden der Starterbatterie ausgelegt. Der Aufbauhersteller schließt nun bei der Produktion des Reisemobils die Bordbatterie mit einem Trennrelais parallel an die Starterbatterie an. Dies ist nicht ausreichend für ein angemessenes Laden der Bordbatterie, schon allein aus dem Grund, weil die Verbindungskabel meist zu lang sind und der Querschnitt der Kabel viel zu gering ausfällt (Bordbatterien werden irgendwo untergebracht, wo Platz ist, während Starterbatterien meist in der Nähe der Lichtmaschine sitzen). Erschwerend hinzu kommt das Lademanagement wie im vorhergehenden Absatz bereits erläutert. Und von geeigneten Kennlinien und Berücksichtigung der Temperatur sind diese Ladekreise sowieso weit entfernt. Sogenannte Lade-Booster schaffen hier Abhilfe: Sie werden in die Ladeleitung zwischen Starter- und Bordbatterie eingebaut und erhöhen die Ladespannung auf den für die Bordbatterie vorgeschriebenen Wert.

Fazit

Für jeden Einsatzzweck gibt es die passenden Wohnmobilbatterien, die sich in ihrer Technologie (Gel, AGM, Nass oder Lithium) unterscheiden. Wichtige Parameter bei der Auswahl der richtigen Batterie sind die Anzahl der verträglichen Ladezyklen, Dauer und Stärke des abgebenden Stroms und vor allem auch die Kapazität (Ah). Auch die Möglichkeit, die Batterie über eine kleine Solaranlage laden zu können, sollte bei der Auswahl der richtigen Batterie berücksichtigt werden.

Man kann mit zyklenfesten Nassbatterien bereits akzeptable Einsatzzeiten erreichen, wenn die Bordbatterie nur wenig belastet wird. Diese Flüssig-Säure-Batterien sind etwas günstiger in der Anschaffung. Wer jedoch die Versorgungsbatterie auch zyklisch mal stärker belastet (z. B. durch den Einsatz eines Wechselrichters, der wiederum den Einsatz von Kaffeemaschine, TV etc. ermöglicht), sollte auf GEL, AGM oder LiFePO4 umsteigen. Letztgenannte sind sehr langlebig (10 Jahre oder auch länger) und nehmen beim Einsatz als Bordbatterie eine Sonderstellung ein, weil sie bei gleicher Speicherkapazität kompakter (kleiner und leichter) gebaut sind und eine höhere Zyklenzahl erreichen. Voraussetzung dafür ist aber auch eine besondere Lade-Infrastruktur im Fahrzeug, da die serienmäßige Fahrzeugausstattung nicht ausreicht, um diesen Batterietyp optimal zu laden.

Wir empfehlen GEL-Batterien der Fa. Exide, da es sich um qualitativ sehr gute Traktionsbatterien handelt, die sich oft laden und entladen lassen. Wir beraten Sie gerne beim Kauf der passenden Batterie für Ihr Wohnmobil.

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